Dienstag, 23. Februar 2010
Gedanken...
Doch dieser Fortschritt ist es, der unser Schicksal letzendlich besiegelt.
Viele Dinge erleichtern zwar das Leben, aber sind nicht zwingend notwendig.
Man müsste das perfekte Gleichgewicht finden, zwischen Dingen die unverzichtbar sind und Dingen auf die man ruhig verzichten könnte, auch wenn sie dazu führen würden das unser Leben nicht mehr so modern ist und wir vieles wieder neu erlernen müssten.
Interessant wäre es auch wenn man sich vorstellen würde an einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte stehenzubleiben und sich nicht mehr weiterzuentwickeln, wie komisch und primitiv das auch klingt.
Man müsste die Vorteile von unserer heutigen Lebensweise mit denen von damals vereinen und versuchen die Nachteile so klein wie möglich zu halten.
Was wäre wenn es kein Geld geben würde, wenn alles auf Bedarf aufbaut und nicht auf das Kapital?
,wenn es keine Klassen gäben würde, keinen Konkurrenzkampf, keine Unterdrückung ?
Doch das sind alles nur Bruchstücke von nichtzuende gedachten Gedanken, die mir so durch den Kopf sausen :)
Samstag, 20. Februar 2010
Naziaufmarsch in Lübeck verhindern !
Sie werden keinen Meter gehen!
Ausgehend von der Naziroute des letzten Jahres soll es 2010 insgesamt vier Blockadepunkte geben, die von vornherein offen beworben werden und die gesamte Strecke effektiv blockieren. Dazu gehört auch dieses Jahr die große Kundgebung des Bündnisses "Wir können sie stoppen" auf dem Bahnhofsvorplatz und ein zweiter Punkt am hinterausgang des Bahnhofs bei der St.-Lorenz-Kirche. Zusätzlich sollen insbesondere organisierte Gruppen von auswärts direkt einen der beiden weiteren Punkte (Ziegelteller und Kreuzung Hansestraße/Meierstraße) besetzen, um der Polizei zu signalisieren, dass ein Nazimarsch durch den Stadtteil dieses Jahr nicht durchsetzbar sein wird.
Die Stimmung in Lübeck ist gut und dieses Jahr so offen für Aktionen des Zivilen Ungehorsams wie selten. Ausdruck davon ist u.a. die Lübecker Erklärung, in der zahlreiche Menschen aus unterschiedlichsten Initiativen, Verbänden und Parteien erklären: "Wir sind entschlossen, den Aufmarsch der Nazis zu verhindern. Wir sind solidarisch mit allen, die dieses Ziel mit uns teilen.Wir wollen das in gemeinsamen und gewaltfreien Aktionen erreichen. Wir werden den Nazis mit Blockaden zeigen, dass wir sie weder in Lübeck noch anderswo dulden."
Infoveranstaltungen zu den Aktionen in Lübeck sind in zahlreichen Orten in Schleswig-Holstein und Norddeutschland geplant ( Termine folgen in Kürze) .

Vorbildliche Erledigung
militärisch beantwortet
und Beziehungsprobleme
zwischen den Staaten
mit Kriegen löst
Der soll sich nicht wundern
wenn Schüler ihre Schulprobleme
vorbildlich
erledigen.
Von Hartmut Barth-Engelbart, 2005 geschrieben kurz vor dem Bush-Besuch nach Ahrensburg, Erfurt, Freising und Columbine
Mittwoch, 17. Februar 2010
Festung Europa

Am Beispiel der Bundes Republik Deutschland kann man sehr gut sehen zu was Europa geworden ist, zu einer Festung, die sich durch das Schengener Abkommen* weitgehend gegen Flüchtlinge abgeschottet hat.
Wer als Flüchtling in Deutschland einen Asylantrag stellen will, muss ersteinmal einige Hürden überwinden.
Die erste besteht darin überhaupt eine deutsche Grenze zu erreichen ohne vorher ein sogenanntes "sicheres Drittland" zu betreten.
Denn in diesem Fall würde man den Anspruch auf Asyl umgehend undohne weitere Prüfung verlieren!.
Zu "sicheren Drittländern" wurden alle Staaten erklärt die mit Deutschland gemeinsame Grenzen haben, was bedeutet das Flüchtlinge per Schiff oder Flugzeug direkt einreisen müssen, um überhaupt einen Asylantrag stellen zu können.
Zusätzlich wurde für die Länder, aus den laut des Schengener Abkommens, die meisten Flüchtlinge in die BRD kamen, wie z.B. Irak, Iran, Libanon, Philippinen, die GUS-Staaten*, sämtliche afrikanische Staaten eine Visumspflicht* eingeführt, soweit sie nicht schon vorher bestand.
So verhindert meist schon das zuständige Konsulat im Heimatland, dass Flüchtlinge überhaupt ein Schiff oder Flugzeug betreten können.
Desweiteren wurde es durch das sogenannte "Flugzeugverfahren" möglich, die Flüchtlinge schon am Flughafen abzufangen und so lange festzuhalten bis ihr Asylantrag geprüft ist.
Wird der Antrag innerhalb weniger Tage, dann als "offensichtlich unbegründet" eingestuft, wird man sofort wieder abgeschoben ohne das man das Gelände verlassen hat.
Trotz dieses ausgefeilten Filtersystems schafft es der ein oder andere in die BRD zu kommen, doch dann beginnen eigentlich erst die wirklichen Schwierigkeiten.
Denn zunächst muss der Antragssteller Gründe erläutern warum er nicht in sein Heimatland zurückkehren kann.
Danach wird er zu einer persönlichen Anhörung eingeladen, wo er dann verschiedene Details zum Thema Lebenslauf, Bedrohungen den er ausgesetzt war usw. deutlich machen muss.
Das Problem daran ist das der Asylsuchende den Behörden glaubhaft machen müssen, dass seine Angaben der Wahrheit entsprechen und wie soll er das ohne schriftliche Beweise wie z.B. Dokumente oder Zeitungsartikel , die es aufgrund der Pressezensur im Heimatland nämlich häufig nicht gibt.
Oft ist es auch so, das Folterspuren vermieden werden.
Und bei der Flucht Papiere bei sich zu tragen, oder geschweige denn auf Schleichwege zu verzichten, wäre viel zu riskant.
Denn einmal in den Händen der Polizei, könnte dass das Todesurteil in irgendeinem Foltergefängnis bedeuten.
Besorgnisseregend ist es auch das Flüchtlinge aus Ländern die als sicher eingestuft werden, von vornherein keine wirklichen Chancen auf einen Asylantrag haben.
Diese Länder sind unteranderem alle Staaten der Europäischen Union sowie Ghana und Senegal.
Also: No border no nation, stop deportation
*Schengener Abkommen
http://de.wikipedia.org/wiki/Schengener_Abkommen
*GUS-Staaten
http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaft_Unabh%C3%A4ngiger_Staaten
*Visumspflicht
http://de.wikipedia.org/wiki/Visum
Dienstag, 16. Februar 2010
Ein Hauch von Kritik
die würden niemals schwänzen,
wollen immer glänzen,
nehmen alles einfach so hin,
hinterfragen niemals den Sinn.
Sie folgen einem blind und riechen gegen den Wind,
werden gelenkt von den Männern in schwarz,
fallen dem Kapital zum Fraß,
ob sie eine eigene Meinung haben?,
schwer zu sagen,
ich glaub da musst du sie schon selber fragen.
Ein kleines Gedicht
doch eines haben sie nicht bedacht es gibt jemanden der über sie wacht,
der sich einen Überblick schafft,
der nicht vertraut der obigen Macht,
denn er schöpft Verdacht,
kann nicht ruhen,
stellt sich ihnen in den Weg,
guckt nicht weg,
findet ihr Versteck und putzt ihn weg den braunen Dreck.