
Am Beispiel der Bundes Republik Deutschland kann man sehr gut sehen zu was Europa geworden ist, zu einer
Festung, die sich durch das
Schengener Abkommen* weitgehend gegen Flüchtlinge
abgeschottet hat.
Wer als Flüchtling in Deutschland einen Asylantrag stellen will, muss ersteinmal einige Hürden überwinden.
Die erste besteht darin überhaupt eine deutsche Grenze zu erreichen ohne vorher ein
sogenanntes "sicheres Drittland" zu betreten.
Denn in diesem Fall würde man den Anspruch auf Asyl umgehend undohne weitere Prüfung verlieren!.
Zu "sicheren Drittländern" wurden alle Staaten erklärt die mit Deutschland gemeinsame Grenzen haben, was bedeutet das Flüchtlinge per Schiff oder Flugzeug direkt einreisen müssen, um überhaupt einen Asylantrag stellen zu können.
Zusätzlich wurde für die Länder, aus den laut des
Schengener Abkommens, die meisten Flüchtlinge in die BRD kamen, wie z.B. Irak, Iran, Libanon, Philippinen, die GUS-Staaten*, sämtliche afrikanische Staaten eine Visumspflicht* eingeführt, soweit sie nicht schon vorher bestand.
So verhindert meist schon das zuständige Konsulat im Heimatland, dass Flüchtlinge überhaupt ein Schiff oder Flugzeug betreten können.
Desweiteren wurde es durch das
sogenannte "Flugzeugverfahren" möglich, die Flüchtlinge schon am Flughafen abzufangen und so lange festzuhalten bis ihr Asylantrag geprüft ist.
Wird der Antrag innerhalb weniger Tage, dann als "offensichtlich unbegründet" eingestuft, wird man sofort wieder abgeschoben ohne das man das Gelände verlassen hat.
Trotz dieses ausgefeilten Filtersystems schafft es der ein oder andere in die BRD zu kommen, doch dann beginnen eigentlich erst die wirklichen Schwierigkeiten.
Denn zunächst
muss der
Antragssteller Gründe erläutern warum er nicht in sein Heimatland zurückkehren kann.
Danach wird er zu einer
persönlichen Anhörung eingeladen, wo er dann verschiedene Details zum Thema Lebenslauf, Bedrohungen den er ausgesetzt war usw. deutlich machen muss.
Das Problem daran ist das der Asylsuchende den Behörden glaubhaft machen müssen, dass seine Angaben der Wahrheit entsprechen und wie soll er das ohne schriftliche Beweise wie z.B. Dokumente oder Zeitungsartikel , die es aufgrund der Pressezensur im Heimatland nämlich häufig nicht gibt.
Oft ist es auch so, das Folterspuren vermieden werden.
Und bei der Flucht Papiere bei sich zu tragen, oder geschweige denn auf Schleichwege zu verzichten, wäre viel zu riskant.
Denn einmal in den Händen der Polizei, könnte dass das Todesurteil in irgendeinem Foltergefängnis bedeuten.
Besorgnisseregend ist es auch das Flüchtlinge aus Ländern die als sicher eingestuft werden, von vornherein keine wirklichen Chancen auf einen Asylantrag haben.
Diese Länder sind unteranderem alle Staaten der Europäischen Union sowie
Ghana und Senegal.
Also:
No border no nation,
stop deportation*Schengener Abkommenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Schengener_Abkommen*GUS-Staatenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaft_Unabh%C3%A4ngiger_Staaten
*Visumspflichthttp://de.wikipedia.org/wiki/Visum